Führungswechsel bei den WJ Rottal-Inn

15. November 2010

Auf der Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren Rottal-Inn im vergangenen November konstituierte sich die Vorstandschaft neu. Der Geschäftsführer der CLG Computerdienst für Landwirtschaft und Gewerbe GmbH und der LAND-DATA Eurosoft GmbH & Co. KG in Pfarrkirchen, Bernhard Stüwe, übergab den Vorsitz an Katharina Haas. Der Rollentausch mit der Geschäftsführerin Finanzen der Haas-Group in Falkenberg war bereits nach der Wahl in 2009 geplant. Neu in die Vorstandschaft wurde Martin Ruhland von der Sparkasse Eggenfelden gewählt, der damit Daniel Brunner (ebenfalls Sparkasse Eggenfelden) als Schatzmeister ablöst. Der gebürtige Pfarrkirchener ist bei der Sparkasse für den Geschäftsbereich Kreditanalyse verantwortlich. Christian Haberger von der Rottaler VR-Bank bleibt für ein weiteres Jahr Schriftführer. Für das laufende Jahr wollen die Rottaler Wirtschaftsjunioren wieder ein interessantes und kreatives Programm anbieten, das als demnächst als Folder erscheinen wird.

Bild: Wachablösung bei den WJ-Rottal-Inn: Bernhard Stüwe (l.) übergibt den Vorsitz an Katharina Haas, Daniel Brunner (r.) die Funktion des Schatzmeisters an Martin Ruhland


Wann kommt der nächste Crash?

12. Oktober 2010

Bild: Die Vorstände der WJ Rottal-Inn (v. l.) Daniel Brunner, Katharina Haas, Christian Haberger und Bernhard Stüwe freuten sich mit Prof. Dr. Max Otte (2. v. r.) über die riesige Teilnehmerresonanz beim Jahreshauptevent (Foto Altmannsberger)

Die Jahreshauptveranstaltung der Wirtschaftsjunioren Rottal-Inn im Lokschuppen in Simbach am Inn übertraf in diesem Jahr mit rund 300 Teilnehmern alle Erwartungen. Im Mittelpunkt stand der Star-Ökonom und Krisenprophet Prof. Dr. Max Otte aus Worms mit einer Analyse der Frage „Ist nach der Krise vor der Krise?“. Sollte das Schlimmste tatsächlich erst noch kommen? Der Krisenexperte warnte bereits im Jahr 2006 in einem Buch vor der Finanzkrise, doch kaum einer hörte zu. „Es ist sicherer, sich in der Masse zu irren, als alleine recht zu haben“, so sein Erklärungsansatz zu Qualität von Wirtschaftsprognosen. Ganz so dramatisch fiel seine Vorhersage für die nähere Zukunft dann nicht aus. Otte betonte in seinem Vortrag, dass vor allem die hohen Schulden in den bedeutenden Volkswirtschaften einen Grund zur Beunruhigung darstellen. Die derzeit günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten bergen die Gefahr, dass erneut riskante Investitionsgeschäfte getätigt werden. Durch sich zunehmend auflösende Informationsstandards geht der Trend in Richtung einer „Des-Informations-Wirtschaft“. Dabei wäre die Problemlösung im Grunde ganz einfach: Als Schlüssel nannte Otte ausreichendes Eigenkapital, vor allem im Finanzsektor sowie eine ausreichend breite Streuung des Anlagevermögens, zum Teil in „gute“ Aktien oder Fonds.


Megabesichtigung bei der Haas-Group

29. September 2010

Die Firma Haas Fertigbau GmbH in Falkenberg war Ziel einer gemeinsamen Betriebsbesichtigung der WJ Rottal-Inn und der WJ Passau. Und das Treffen mit über 90 Teilnehmern wird – nach Ansicht von Schatzmeister Daniel Brunner – als das größte seiner Art in die bisherige Geschichte der Wirtschaftsjunioren im Rottal eingehen. Mehr Gemeinschaftsveranstaltungen mit benachbarten Kreisen zur Förderung des Austauschs untereinander und der Netzwerkbildung durchzuführen ist ein wichtiges Ziel von Vorstandssprecherin Katharina Haas, die die Besucher gemeinsam mit ihrer Schwester Dr. Tanja Haas-Lensing und Vater Xaver Haas durch die Produktionshallen führte. Gegründet im Jahr 1971 in Falkenberg als Zimmereibetrieb präsentiert sich die Haas-Group heute mit knapp 4000 Beschäftigten und 16 Standorten in 7 Ländern. Das vielfältige Leistungsspektrum teilt sich in die Sparten Holzprodukte, Bauelement und Baumanagement. Im Mittelpunkt des Interesses der Besucher stand natürlich auch der Musterhauspark mit Objekten, die für alle Generationen die passenden Aspekte bereits halten.


Konflikt ist nichts Schlimmes

14. September 2010

Bild: Vorstandssprecherin Katharina Haas (2. v. R.) und Organisator Matthias Eisele (r.) freuten sich über den Besuch von Prof. Alfred Gerauer und seiner Kollegin Gabriele Edle v. Pollak in Eggenfelden

„Konflikte sind nicht schlimm – wenn man weiß, damit umzugehen“. So lautete die Botschaft von RA Prof. Alfred Gerauer bei einem Vortragsabend der WJ Rottal-Inn zum Thema „Mediation“. Die Mediation als eine Möglichkeit der außergerichtlichen Einigung wird zu einem immer beliebteren Instrument. Etwa 80 Prozent aller Mediationsverfahren, so der 1. Vorsitzende der Deutsch-Österreichischen Mediatoren-Vereinigung e.V., sind heute erfolgreich. Und meist ergibt sich, neben den geringeren Kosten im Vergleich zum Gerichtsverfahren, eine win-win-situation für beide Parteien.


Familienwanderung am Schellenberg

22. August 2010

18 Erwachsene und 7 Kinder erklommen am Sonntag bei bestem Bergsteigerwetter den Schellenberg, die höchste Erhebung Niederbayerns südlich der Donau mit seinen 549 Höhenmetern.

Nach einer ca. 2-stündigen leichtenWanderung durch das heimische "Unterholz" konnten wir auf der Terrasse des Schellenberghauses frische 
Köstlichkeiten vom Grill und das herrliche Alpenpanorama geniessen.

Bild: Wanderung bei schönstem Wetter


Bretter, die die Welt bedeuten

20. Juli 2010

Die Sommer-Betriebsbesichtigung führte die Wirtschaftsjunioren Rottal-Inn zur Weiss Holzwerk GmbH nach Julbach – Bruckmühl.
Der Familienbetrieb von Gustl, Rosmarie und Jürgen Martlmüller verarbeitet am Standort in einer über 800-jährigen Tradition Holz. Die beiden wichtigsten Säulen des Unternehmens bilden das Sägewerk, das sich auf Kiefernholz spezialisiert hat und die Palettenfertigung. Der Kreislauf schließt sich durch die Verarbeitung des Restholzes in den beiden eigenen Biomasseheizwerken. Die Wärmeenergie wird zum Betrieb der eigenen Trockenkammern und der Speisung der Betriebsgebäude sowie der Mühle genutzt. Besonders wichtig für das Sägewerk ist die Zulassung der Rundholzvermessungsanlage für die Werksvermessung, die nur sehr wenige Sägewerke in Bayern vorweisen können.

Die 46 Mitarbeiter verarbeiten im Jahr circa 35.000 Festmeter einheimisches Holz zu Bauholz, Schreiner- und Hobelware, sowie zu Verpackungsholz für das eigene Palettenwerk.


Sommerfest in Mattsee

4. Juli 2010

Segeln und Sommerfest 2010 am Mattsee

Bei bestem Wetter und kräftigem Wind konnten die Wirtschaftsjunioren einen tollen Bade- und Segeltag mit anschließendem gemütlichem Besammensein bei Speis & Trank verbringen.

Bild: Gruppenfoto vor Mattsee-Kulisse


Das Wüstenstrom-Projekt "Desertec"

10. Juli 2010

Vortrag Desertec

Eine große Zahl interessierter Zuhörer verfolgte die ausführlichen Schilderungen Herrn Rauchs, Projektverantwortlicher der Munic Re für  Desertec.

Mit zahlreichen, auch kritischen Fragestellungen der Zuhörer an Herrn Rauch wurde die komplexe wirtschaftliche und energiepolitische Dimension diese "Jahrhundert-Projekts" umfassend erörtert.

Den gesamten Vortrag können Sie als PDF ansehen und hier downloaden.


Zutritt zum Kontrollbereich erlaubt

4. Mai 2010

Zutritt zum Kontrollbereich erlaubt!

Eine Besichtigung ganz besonderer Art stand kürzlich auf dem Programm der Wirtschaftsjunioren Rottal-Inn: Eine kleine Gruppe von Besuchern durfte gemeinsam mit der WJ-Vorsitzenden Katharina Haas im E.ON Kernkraftwerk Isar in Essenbach bei Landshut den innersten Kontrollbereich betreten. Neben dem unmittelbaren Blick auf die Brennstäbe sind bei einem Kernkraftwerk natürlich auch der Kühlturm und das Maschinenhaus Attraktionen, die man nicht alltäglich sehen kann. Und selbstverständlich wird man auch mit den extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht. Die Werksführung fand auch bei einigen Mitgliedern der Wirtschaftjunioren Passau Interesse und so konnten zugleich auch die kreisübergreifenden Kontakte vertieft werden.

Magda Reiter (rechts im Bild) von der E.ON Kernkraft GmbH führte die Wirtschaftjunioren in den obligatorischen Schutzanzügen durch das Kraftwerk.


Mit Regenschirmen von Simbach aus die Welt erobern
Betriebsbesichtigung Happy-Rain

13. April 2010


 

Die Wirtschaftsjunioren Rottal-Inn haben auf ihrer Besichtigungs-Tour 2010 Station bei der Firma happy rain Würflingsdobler GmbH in Simbach am Inn gemacht. In nur 22 Jahren ist es Klaus und Ilse Würflingsdobler gelungen, ihr Unternehmen in Europa als führenden Hersteller und Anbieter von Regenschirmen zu positionieren und ein weltweites Vertriebsnetz zu schaffen. „Wenn man in einer Schirmfabrik auf die Welt kommt“, meinte der geschäftsführende Gesellschafter, „kann man nur ein Spezialist für Regenschirme werden!“ 
Das Produktionsstandbein des Unternehmens befindet sich in China, wo mit einem eigenen Unternehmen auch die Qualitätssicherung sichergestellt wird. Das Produktportfolio setzt sich neben Regenschirmen – im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 14,7 Millionen Schirme verkauft – aus Handtaschen und seit April 2010 aus Reisegepäck zusammen. In Simbach beschäftigt happy rain 61 Mitarbeiter. Aber auch für die Zukunft ist bereits Vorsorge getroffen: Die beiden Töchter Petra und Claudia haben kürzlich ihre neuen Büros bezogen und sollen bald die Geschicke des Unternehmens lenken.


Bowling-Event im Bowlingcenter Pfarrkirchen

28. Januar 2010

Strahlende Gesichter bei den 22 Teilnehmern. Auf 4 Bahnen wurde um den Sieg gekämpft.